Das Kraftwerksmuseum vor dem Aus

Das Technische Denkmal und Museum Kraftwerk Hirschfelde ist der verbliebene aber stattliche Rest des ältesten sächsischen Großkraftwerkes. Zentrales und augenscheinliches Thema ist Technik und Architektur. All das ist aber nur denkbar im Zusammenhang mit den Menschen, die das Kraftwerk entworfen, entwickelt und errichtet haben, die es bedienten und deren Leben diese Technik innerhalb und außerhalb dieses Kraftwerkes entscheidend mitbestimmt hat.
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Öffnungszeiten
April – Oktober
Dienstag bis Freitag:
09:00 - 15:00 Uhr
November – März
Winterpause
Führungen sind nach telefonischer
Vereinbarung möglich.
Kontakt und Anfahrt
Das Kraftwerksmuseum Hirschfelde ist in die Saison 2013 gestartet
Wir haben ab sofort (nicht am 09.05.2013) wieder zu den gewohnten Zeiten geöffnet! Sie können uns in der Zeit von Dienstag bis Freitag von 9:00 bis 15:00 Uhr besuchen. Andere Termine können mit uns vereinbart werden. Zurzeit bereitet der Förderverein den ersten Besuchersonntag am 26. Mai 2013 von 10:00 bis 15:00 Uhr vor.
Geplant ist eine Sonderausstellung zum 20-jährigen Bestehen des Fördervereins. Die gastronomische Betreuung erfolgt durch den Landfrauenkreisverein Hirschfelde. Des Weiteren werden wir auch in diesem Jahr am Denkmalstag unser Museum für Besucher geöffnet haben. Der Termin ist der 8. September, Zeit: 10:00 bis 16:00 Uhr.
Die Planung der Veranstaltung "Mandaujazz" ist noch nicht abgeschlossen. Sie können sich zu gegebener Zeit u. a. auch auf unserer Web-Seite darüber informieren.
Die Saison geht voraussichtlich bis 31.10.2013 und wir freuen uns auf interessierte Besucher!
Friedrich Grosse Anja Nixdorf-Munkwitz
1. Vorsitzender Managerin
Förderverein e. V. Stiftung
Technisches Denkmal und Museum Kraftwerk Hirschfelde
Zukunftsweisend
Symposium „Strategien und Erfolgsfaktoren im Umgang mit schwierigem Industrieerbe“
Veranstaltungsort: Museum Kraftwerk Hirschfelde, Straße zum Kraftwerk 3c, Hirschfelde, 21.10.2011
Im Rahmen des von der Deutsch-Polnischen Wissenschaftsstiftung geförderten Projektes „Partizipation und Industriekultur im Vergleich. Bürgergesellschaftliches Engagement und industrielles Erbe in der deutsch-polnischen Grenzregion“ veranstaltete das Institut für Neue Industriekultur INIK e.V. in Kooperation mit der Stiftung Kraftwerk Hirschfelde diese Fachtagung. Das Projekt wurde vorgestellt von Karolina Hettchen und Heidi Pinkepank, Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen des INIK e. V.
Das Hauptanliegen dieser Veranstaltung war, über die Erfahrungen im Umgang mit schwierigem Industrieerberbe zu sprechen, Möglichkeiten der Beteiligung der Bevölkerung an der Bewahrung industrieller Hinterlassenschaften aufzuzeigen und die möglichen Vorgehensweisen bei einer Umnutzung des Industrieerbes im deutsch-polnischen Kontext zu diskutieren.
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die Hauptprobleme des Kraftwerkes Hirschfelde - als konkretes Beispiel des Umganges mit schwierigem Industrieerbe - die finanzielle und räumliche Grenzlage sind. Es wurden während des Symposiums konkrete Beispiele und Vorschläge für eine grenzübergreifende Zusammenarbeit gemacht. Eine Brücke über die Neiße wurde ein Stückchen weiter gebaut. Es wurde erkannt, dass der Wille und die Notwendigkeit zu gemeinsamen Projekten auf beiden Seiten des Flusses gegeben sind.


